Prozessautomatisierung, die wirklich funktioniert

Warum scheitern Automatisierungsprojekte, und wie du es besser machst. Automatisierung ist kein reines IT-Projekt, sondern ein soziotechnisches System. Sie greift tief in Technik, Organisation und Kultur ein. In diesem Workshop lernst du, wie du sie strategisch planst und umsetzt, ohne die typischen Fallen.

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Warum Automatisierung oft scheitert

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Als IT-Projekt statt als Transformation

Automatisierung wird technisch sauber aufgesetzt, aber ohne Teams, Prozesse und Organisation mitzudenken. Am Ende läuft die Software, doch niemand nutzt sie wirklich. Technik ohne Organisation ist Digitalisierung, keine Transformation.

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Zu groß gestartet, zu spät geliefert

Bevor der erste Prozess produktiv läuft, wird monatelang über Plattform-Strategie, Standards und Governance diskutiert. Wenn die Lösung endlich live geht, hat sich das Problem längst verändert, und das Vertrauen ist verbraucht.

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Selbst gebaut statt klug gelöst

Monate an Eigenentwicklung für Probleme, die von der Stange gelöst sind. Der Fokus liegt auf Technik, nicht auf der Wirkung für Fachbereich und Kunden. Build vs. Buy wird entlang von Gewohnheit entschieden, nicht entlang des Reifegrads.

Was du im Workshop lernst

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Automatisierung als Gesamtsystem denken

Erfolgreiche Automatisierung entsteht im Zusammenspiel von Menschen, Technik, Prozessen und Kultur. Wer nur die technische Seite optimiert, scheitert an der Organisation. Du lernst, wie du alle vier Dimensionen gleichzeitig gestaltest und warum gemeinsames Modellieren mit Fachbereichen und Entwicklung der Schlüssel ist, um Silos aufzubrechen.

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Teams richtig aufstellen

Deine Teamstruktur bestimmt deine Architektur, ob du willst oder nicht. Mit dem Team-Topologies-Framework lernst du die vier Teamtypen kennen und wie du sie so kombinierst, dass Teams autonom liefern können. Wir schauen uns an, wie Cognitive Load als Design-Prinzip funktioniert und wann Plattform-Teams sinnvoll werden.

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Make, Buy oder Adapt?

Nicht alles muss selbst gebaut werden, aber auch nicht alles lässt sich einkaufen. Mit Wardley Mapping analysierst du den Reifegrad jeder Komponente deines Vorhabens und triffst fundierte Build-vs-Buy-Entscheidungen. Praxisbeispiel: In einem realen Geschäftsreiseprozess war nur 1 von 11 Komponenten tatsächlich Custom. Den Rest hätte man von Anfang an anders lösen können.

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Wirkung messen statt Features zählen

Erfolg heißt nicht '5 Prozesse automatisiert'. Erfolg heißt: kürzere Durchlaufzeiten, weniger manuelle Fehler, mehr Autonomie für Teams. Du lernst Prozess-KPIs, DORA-Metriken und Fitness Functions kennen. Vor allem lernst du, wie du sie so einsetzt, dass sie echtes Verhalten in deiner Organisation verändern statt nur Dashboards zu füllen.

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Komplexität gezielt steuern

Fachliche Komplexität lässt sich durch Automatisierung reduzieren, aber technische und organisatorische Komplexität steigen dabei oft unbemerkt. Das ist das Automatisierungsparadox. Du lernst den Unterschied zwischen essentieller und akzidenteller Komplexität kennen und bekommst konkrete Strategien, um die richtige Balance zu finden statt Komplexität nur zu verschieben.

Für wen ist der Workshop?

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IT-Leitung & CTOs

Du spürst den Transformationsdruck und willst eine Strategie, bevor das Budget in Technologie und Plattformen fließt. Der Workshop liefert die Entscheidungsgrundlage, um die richtigen Prioritäten zu setzen, statt die teuersten.

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Architekten & Entwickler

Du willst Automatisierung sauber aufsetzen und langfristig wartbar halten. Hier siehst du, wie Teamschnitte, Architekturentscheidungen und Prozessdesign zusammenhängen, und wie du von Anfang an die richtigen Weichen stellst, statt sie später teuer umzubauen.

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Projektleitung & Business Analysten

Du modellierst Prozesse strukturiert und willst den Überblick über das Gesamtvorhaben behalten. Du bekommst Werkzeuge an die Hand, um fachliche Anforderungen und technische Umsetzung sauber zu verbinden, statt sie aneinander vorbeilaufen zu lassen.

Was du mitnimmst

Keine Theorie für die Schublade, sondern Werkzeuge, die du direkt in deinem nächsten Projekt einsetzen kannst.

Workshop Takeaways
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    Entscheidungs-Checkliste

    Ein strukturierter Fragenkatalog, mit dem du früh erkennst, ob dein Vorhaben echte Transformation ist oder nur Digitalisierung bestehender Abläufe. Damit vermeidest du die häufigsten Fehlstarts.

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    Deine Wardley Map

    Eine strategische Landkarte deines Automatisierungsvorhabens mit klaren Build-vs-Buy-Empfehlungen. Du siehst auf einen Blick, wo Eigenentwicklung sinnvoll ist und wo du besser auf bestehende Lösungen setzt.

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    Team-Analyse

    Eine Bewertung deiner aktuellen Teamstruktur anhand des Team-Topologies-Frameworks. Du erhältst konkrete Vorschläge, wie du Teams so aufstellst, dass sie autonom liefern können, ohne sich gegenseitig zu blockieren.

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    Messbare Zielmetriken

    Ein Set aus Prozess-KPIs und Fitness Functions, zugeschnitten auf dein Vorhaben. Statt vager Ziele wie 'mehr Effizienz' hast du Indikatoren, an denen du den Erfolg deines Projekts wirklich ablesen kannst.

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    Priorisierte Handlungsempfehlungen

    Klare nächste Schritte, sortiert nach Wirkung und Aufwand. Du weißt genau, wo du anfangen solltest und welche Hebel in deinem Kontext den größten Unterschied machen, damit du nicht an zu vielen Stellen gleichzeitig ansetzt.

Bereit, Automatisierung als soziotechnisches System zu denken?

In einem unverbindlichen Gespräch schauen wir gemeinsam auf dein Vorhaben: Wo stehst du, welche der vier Dimensionen (Mensch, Technik, Prozess, Kultur) sind unterversorgt, und ist der Workshop für deinen Kontext der richtige Hebel?

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30 Minuten. Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung.